Darauf stehe ich

Darauf stehe ich

Sie steht online zum Download: die Broschüre der EKHN in und um Wiesbaden zum Reformationsjubiläum

„Darauf stehe ich“
„Darauf stehe ich!“ – steht über dem jahr 2017 im evangelischen dekanat Wiesbaden. 500 jahre Reformation dürfen gefeiert werden. ein geschenk für unsere Zeit, das aufgabe zugleich ist.
„Darauf stehe ich!“ – die Reformation selbst würden wir verfehlen, würden wir lediglich zurückblicken, auf die helden vergangener tage („thesenanschlag“) und die Zeiten und die umstände, in denen sie wirkten. Wer dem anliegen der Reformation gerecht werden will, muss vielmehr danach fragen, in welcher Weise denn heute und für unsere Zeit das evangelium von jesus christus seine befreiende Wirkung für die menschen entfalten kann und wie das auch für das morgen geschehen kann.
„Darauf stehe ich!“ – für martin luther und die anderen Reformatoren war Kern des geschehens die Wiederentdeckung des fundaments ihres glaubens: dass das heil gottes in jesus christus zu den menschen kommt ohne deren verdienst durch den glauben allein. diese gewissheit wurde zum festen grund ihrer Überzeugungen und zur basis ihres handelns. darauf konnten sie stehen.
„Darauf stehe ich!“ – ist darum für uns der slogan, im jubiläumsjahr das fundament unseres glaubens neu zu entdecken, für unsere Zeit zu entfalten und deutlich zu machen, inwiefern der glaube an jesus christus heute der grund unserer freiheit ist.
„Darauf stehe ich!“ – vielfältig sind wir in dieser Richtung unterwegs. feiern gemeinsam die Reformation mit dem ganzen dekanat am 25. juni in der marktkirche und auf dem schlossplatz und mit der gesamten evangelischen Kirche in hessen und nassau am 30. oktober in einer Reformationsnacht in der lutherkirche und beschäftigen uns in gemeinden und arbeitsfeldern ein ganzes jahr damit, „worauf wir stehen“. 
„Darauf stehe ich!“ – Wir laden herzlich dazu ein, sich an diesem großen Jubiläum zu beteiligen und mit zu feiern. blättern sie in diesem jahresprogramm und besuchen sie uns auch auf unserer Webpage www.dekanat-wiesbaden.de.
Wir sind gespannt darauf, von ihnen zu hören, „worauf Sie stehen“.

Ihr Dr. Martin Mencke, Dekan                                                                       Ihre Gabriele Schmidt, Präses

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Erstmals anglikanisches Gebet im Petersdom

Ökumenische Premiere im Petersdom: Erstmals in der Geschichte findet in der Kirche des Papstes ein Gebet nach anglikanischem Ritus statt. Anlass ist der anglikanisch-katholische Dialog, der vor 50 Jahren angestoßen wurde.

Wie das Internetportal "Il Sismografo" am Dienstag unter Berufung auf das Anglikanische Zentrum in Rom berichtete, ist im Petersdom am 13. März ein anglikanisches Chorgebet geplant. Der Hausherr der Basilika, Kardinal Angelo Comastri, habe die Erlaubnis dazu gegeben.

Die liturgische Veranstaltung stehe im Zusammenhang mit den 50-Jahr-Feiern der offiziellen Aufnahme des anglikanisch-katholischen Dialogs 1966. Papst Franziskus und das Ehrenoberhaupt der Anglikaner, Erzbischof Justin Welby, hatten aus diesem Anlass Anfang Oktober in der römischen Kirche des heiligen Gregor ein gemeinsames Abendgebet gehalten.

Das anglikanische Choralgebet am 13. März wird geleitet vom anglikanischen Erzbischof David Moxon, Direktor des anglikanischen Zentrums und anglikanischer Repräsentant beim Vatikan. Die Predigt hält der katholische britische Kurienerzbischof Arthur Roche, Sekretär der Gottesdienstkongregation.

Die anglikanische Kirche entstand zur Zeit der Reformation in England. König Heinrich VIII. brach 1533 mit dem Papst, weil dieser sich weigerte, die Ehe des Königs zu annullieren. Als Oberhaupt einer neuen Staatskirche setzte Heinrich VIII. 1534 sich selbst ein. In der Glaubenslehre blieben die Anglikaner zunächst bei der katholischen Lehre. Später setzten sich protestantische Einflüsse durch.

(KNA)

 Oktober 2016: Papst empfing Anglikaner-Oberhaupt Welby (Archiv)                Copyright: epd   

Oktober 2016: Papst empfing Anglikaner-Oberhaupt Welby (Archiv)                Copyright: epd