Ökumenische Friedensdekade 2017

„STREIT!“ So lautet das Motto der diesjährigen Ökumenischen FriedensDekade vom 12. – 22. November.

Plakate, Zeitung, Minifaltblatt, Streichholzschächtelchen und viele weitere Materialien sind bereits fertiggestellt. Das Grußwort unserer diesjährigen Schirmherrin Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, finden Sie hier.

Die AcK Wiesbaden wird vom 12. bis 22. November täglich ein Gebet eines ihrer Mitglieder online stellen. Beten wir für den Frieden!

geistreich pilgern 2017

Am Samstag, 10. Juni 2017, fand das geistreich-Fest der Wiesbadener ack als Pilgerweg von der alt-katholischen Friedenskirche bis zum Neroberg statt.

Unterwegs gab es Gebetsstationen einzelner Mitgliedskirchen. 

Be bestem Wetter konnten die Teilnehmenden sich schließlich auf dem Neroberg über ein internationales Büffet mit Gesprächsmöglichkeit freuen. 

Pfarrer Andreas Günther von der EKHN in der alt-katholischen Friedenskirche  

Pfarrer Andreas Günther von der EKHN in der alt-katholischen Friedenskirche

 

Eritreisch orthodoxe Klänge mit Priester Solomon

Eritreisch orthodoxe Klänge mit Priester Solomon

Pilgergruppe im Nerotal: anglikanischer Gesang

Pilgergruppe im Nerotal: anglikanischer Gesang

Anglikanisches Gebet im Neropark

Anglikanisches Gebet im Neropark

methodistisches Gebet im Neropark

methodistisches Gebet im Neropark

Römisch-katholischer Pfingsthymnus im Wald des Nerobergs

Römisch-katholischer Pfingsthymnus im Wald des Nerobergs

Koptisch orthodoxes Gebet am Kriegerdenkmal auf dem Neroberg

Koptisch orthodoxes Gebet am Kriegerdenkmal auf dem Neroberg

Wiesbadener Ökumene auf dem Neroberg 2017

Wiesbadener Ökumene auf dem Neroberg 2017

Kommt und ruht euch aus. :-)

Kommt und ruht euch aus. :-)

12 Konfessionen, 3 Religionen, 46 Orte

Interreligiöses Friedensgebet wandert durch Wiesbaden

Von Os­tern bis Pfings­ten wird in Wiesbaden und im Umland täglich für den Frieden gebetet. Je­den Tag lädt eine an­de­re Ge­mein­de zum Gebet: mal christ­lich, mal jü­disch, mal mus­li­misch. Das wan­dern­de interreligiöse Frie­dens­ge­bet beginnt am Mittwoch, 19. April, um 18 Uhr in der Markt­kir­che mit Dekan Dr. Martin Mencke und Ökumenepfarrer Andreas Günther. Die Gebetskette endet am Pfingst­sams­tag, 3. Ju­ni, in der katholischen Kirche St. Johannes der Täufer in Niederwalluf mit dem ökumenischen Taizé-Chor „Lumen Cordium“. (Foto: medienREHvier.de / Anja Brunsmann)

Die Idee zu der Initiative stammt vom evangelischen Ökumenepfarrer Andreas Günther: „Auch wenn es im Angesicht der aktuellen Lage oft nicht so aus­se­hen mag: Al­le drei ab­ra­ha­mit­ischen Re­li­gio­nen mit ih­ren Kon­fes­sio­nen ha­ben die Vi­si­on ei­ner fried­li­chen Welt und ei­ne Frie­dens­bot­schaft. Sich darauf zu besinnen – das ist die Idee der Gebetskette, deswegen wollen wir in Wiesbaden und Umland mit Menschen verschiedener Religionsgemeinschaften 46 Tage lang für Frieden in Stadt, Land und der Welt beten“, erklärt er. Dabei stieß er bei den Christen in Wiesbaden, aber auch bei der jüdischen Gemeinde und den muslimischen Gemeinden sofort auf offene Ohren: Zwölf verschieden Konfessionen und drei verschiedene Religionen beteiligen sich – es wird an 46 verschiedenen Orten gebetet. Jeder – so die Idee – betet auf seine Weise und jeder ist bei dem Anderen willkommen – egal aus welcher Religionsgemeinschaft man kommt und zu welcher man geht.

Raum für Begegnung zu schaffen und diese auch im Respekt vor dem Glauben des jeweils Anderen zu vertiefen – das ist Stephan Gras, katholischer Pfarrer und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Wiesbaden, wichtig. Dr. Jacob Gutmark, Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde Wiesbaden, verweist auf die klare Friedenbotschaft seiner Religion: „Unser Bestreben nach Frieden ist nur selbstverständlich und über die Zeit hinweg unabhängig von Situation und Zeitpunkt. In Kürze: Es bleibt das Ideal für uns, Frieden zu erreichen – Frieden in den eigenen Grenzen und mit anderen Religionen, Völkern und Menschen.“

Das ver­bin­den­de Ele­ment der Gebetskette ist ein Gästebuch, in dem täg­lich Menschen, die am Gebet teilnehmen, schriftlich etwas hinterlassen können. Somit wächst das Gästebuch in­halt­lich, außerdem wird es täglich per­sön­lich von Ge­mein­de zu Ge­mein­de wei­ter­ge­reicht. Dawood Nazirizadeh, Vorsitzender des Islamischen Kulturvereins Imam Hossein und Vorstandsmitglied der Islamischen Gemeinschaft schiitischer Gemeinden erklärt: „Gerade jetzt in dieser Hochphase der AfD und Pegida müssen wir alle zusammenhalten und keinen Raum lassen für Populisten, die auf Stimmenjagd gehen. Wiesbaden hält zusammen - Wiesbaden betet zusammen.“